Chordophones Vina-/Lauten-Familie Concert Grade Traditional Craftsmanship

Sitar

सितार

Aus abgelagerten Klanghölzern und Kürbissen von Hand gefertigt, hat die Sitar 18-21 Saiten und bewegliche Bünde, gebaut für eine weltbekannte mikrotonale Klangfülle.
Price Range

£250 - £3,000

Student instruments start at £$250. Professional concert-grade models by master makers often cost £3,000+ or more.

Sitar

Construction & Craftsmanship

Materials Used

Miraj Tumba Seasoned Toon Polished Jawari Spring Brass French Polish

Der Bau einer professionellen Sitar ist ein langsamer handwerklicher Prozess, der die perfekte Verbindung organischer Materialien und mechanischer Präzision verlangt. Er beginnt mit der Auswahl der Tumba (Resonanzkammer), gefertigt aus einem großen, getrockneten Kürbis (Lagenaria siceraria). Diese Kürbisse wachsen in Gegenden wie Miraj in Maharashtra, wo das Klima die für eine tiefe Resonanz nötige Dicke und Gleichmäßigkeit bietet. 

Hals (Dandi) und Decke (Tabli) werden aus abgelagertem Klangholz von Hand geschnitzt, meist aus Toon (indisches Mahagoni) oder, in seltenen alten Modellen, aus Teak (Teak). Das Holz muss jahrelang ablagern, damit es sich unter der hohen Spannung von über 20 Metallsaiten nicht verzieht. Die Verbindung, die den Hals mit dem Resonanzkörper verbindet, genannt Gulu, ist ein wichtiger Punkt der strukturellen Festigkeit; sie wird in der Regel verstärkt und fein geschnitzt, sodass sie zum ästhetischen Zentrum des Instruments wird. 

Ein Kennzeichen hochwertigen Instrumentenbaus ist die Jawari, also die Bearbeitung des Hauptstegs. Dies ist kein einfacher Schnitt, sondern eine mikroskopische „Schräge“, die in Kamelknochen oder Hirschhorn geschnitzt wird. Ein Meister hört stundenlang der Schwingung der Saite zu, während er den Steg abschleift, bis jener offene Klang entsteht, der der Sitar ihr himmlisches Klangprofil verleiht. Zuletzt erhält das Instrument eine französische Politur oder Schellack, die das Holz schützt und zugleich flexibel genug bleibt, damit das Instrument frei atmen und klingen kann.

Maintenance & Care

Da die Sitar vor allem aus Kürbis und dünnem Klangholz besteht, reagiert sie sehr empfindlich auf Umweltveränderungen. Das Wichtigste bei ihrer Pflege ist die richtige Feuchtigkeitskontrolle. Wir empfehlen, eine relative Luftfeuchtigkeit (RH) von 45-55% zu halten. In trockenem Klima wird der Kürbis spröde und kann reißen, während in Monsunregionen zu hohe Feuchtigkeit das Holz aufquellen lässt, was den Klang dämpft oder den Steg verzieht. 

Für die Lebensdauer von Bünden und Saiten ist Reinigung unerlässlich. Nach jeder Übung sollte der Spieler die Saiten mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen, um Öle und Schweiß zu entfernen, die Korrosion verursachen. Die Parda (Bünde) sind mit Faden gebunden, der sich mit der Zeit lockert; diese Bindungen zu prüfen und gelegentlich einen Tropfen Mineralöl auf die Reibungswirbel (Kunti) zu geben, hält das Instrument während des Auftritts gestimmt. Schließlich entstehen am Jawari-Steg durch die Reibung der Saiten nach und nach Kerben, die den Klang beeinträchtigen können. Es empfiehlt sich, jährlich ein „Setup“ von einem professionellen Instrumentenbauer durchführen zu lassen, um die Oberfläche des Stegs neu zu polieren und den Klang ein Leben lang klar zu halten.

Playing Techniques

Mizrab Bol (Plectrum Strokes)

Meend (Lateral Pulling)

Mastering the art of the continuous slide between notes to achieve vocal-like continuity and microtonal precision.

Krintan (Hammer-on/Pull-off)

Gamaka (Oscillation)

Executing traditional microtonal oscillations and ornaments essential to the authentic character of a Raga.

Jhala (Rhythmic Climax)

Zamzama (Grace Notes)

Executing rapid, sharp clusters of notes in quick succession to add intricate texture and "sparkle" to a phrase.

Technical Specifications

Detailed specifications and measurements

Overall Length 1220mm – 1270mm (Approx. 48 – 50 inches)
Tabli (Soundboard) Width 330mm – 360mm
Tumba (Resonator) Diameter 300mm – 350mm
Neck (Dandi) Width 85mm – 95mm
Total Weight 3.5kg – 5kg (Depending on wood density and second resonator)
Main Resonator (Tumba) Dried Miraj Calabash Gourd (Lagenaria siceraria)
Neck and Tabli Seasoned Toon Wood (Indian Mahogany, aged 15+ years)
Bridge Material Hand-polished Camel Bone or Deer Antler
Tuning Pegs (Kuntis) Hand-turned Rosewood or Ebony
Frets (Pardas) High-tensile Spring Brass or Stainless Steel
Inlays Celluloid or ethically sourced Bone
Adhesive Traditional Hot Hide Glue or natural resin-based binders
Surface Finish Natural French Polish (Shellac-based)
Main Bridge (Bada Ghora) Flat "Jawari" slope for harmonic resonance
Sympathetic Bridge (Chota Ghora) Secondary bone bridge for Taraf resonance
Jawari Profile Open (Deep/Buzzing) or Closed (Clear/Bell-like) based on Gharana
Action Height 10mm – 12mm at the 12th fret (To allow for lateral pulling/Meend)
Fret Type Curved, movable pardas hand-tied with silk or nylon thread
Total String Count 18 – 21 (Depending on model)
Main Playing Strings 6 – 7 (Steel, Brass, and Bronze)
Sympathetic Strings (Taraf) 11 – 13 (High-tensile Steel)
Main Tuning (Kharaj-Pancham) Ma-Sa-Pa-Sa-Pa-Sa-Sa
String Gauges Main Steel (0.012"), Kharaj (0.028" – 0.032" Bronze)
Primary Timbre Complex harmonic richness with a characteristic "buzz"
Sustain Duration 8 – 12 seconds on the main playing string
Microtonal Capability Up to 5 semitones of lateral pull (Meend) on a single fret
Sympathetic Feedback High (Self-resonating harmonics from Taraf strings)

Your Journey to Mastery

Follow this structured path to master this instrument

1

Grundlagen und Haltung

Die körperliche Grundlage und grundlegende Stabilität für das hindustanische Spiel aufbauen.
20%
2

Tonleiterübung (Sargam)

Präzision bei der Tonerzeugung und der Fingerposition auf den Bünden entwickeln.
40%
3

Meend und Raga-Grundlagen

Die Kunst des seitlichen Saitenziehens und die Grundstrukturen der Ragas erlernen.
60%
4

Gat und Kompositionen

Technische Fertigkeiten auf feste melodische Formen innerhalb der Rhythmuszyklen (Taal) anwenden.
80%
5

Fortgeschrittene Techniken und Jhala

Zur Improvisation auf Profiniveau und zu schnellen rhythmischen Höhepunkten voranschreiten.
100%

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